Über mich
Mein Weg verlief nie ganz geradlinig: zwischen Medizin und Musik, zwischen ärztlicher Erfahrung und literarischer Beobachtung, zwischen Ernsthaftigkeit und Humor.
Mein Weg verlief nie ganz geradlinig: zwischen Medizin und Musik, zwischen ärztlicher Erfahrung und literarischer Beobachtung, zwischen Ernsthaftigkeit und Humor.
Nach meinen Studienjahren in Graz (Humanmedizin, Saxophon) war ich viele Jahre ärztlich tätig: als Notarzt, Spitalsoberarzt und zuletzt mehr als drei Jahrzehnte als niedergelassener Internist in der eigenen Kassenpraxis. Diese Zeit hat meinen Blick auf die Menschen nachhaltig geprägt: auf ihre Sorgen und Hoffnungen, ihre Widersprüche und ihre oft erstaunliche Widerstandskraft.
Heute bin ich ärztlich nicht mehr in eigener Praxis tätig, aber die medizinische Erfahrung bleibt ein Teil meines Denkens und Schreibens. Sie taucht in Essays, Satiren und Beobachtungen ebenso auf wie in meinem Interesse an Fragen des Alterns, der Prävention, der Arzt-Patienten-Beziehung und der künftigen Rolle künstlicher Intelligenz in der Medizin.
Parallel dazu begleitet mich die Musik weiterhin intensiv. Ich spiele Saxophon und Querflöte, unter anderem in Big-Band- und kleineren Ensembleformationen. Musik ist für mich nicht nur Kunstform, sondern auch eine Form des Denkens: strukturiert und frei, diszipliniert und spielerisch, ernsthaft und beglückend.
Als Autor interessieren mich besonders jene Zwischenräume, in denen sich das Komische und das Tragische berühren. Der Alltag, die Medizin, das Alter, das Radfahren, die Musik und die österreichische Wirklichkeit bieten dafür reichlich Stoff.